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Lennart Marioneck
Schönbornstrasse 8

96047 Bamberg
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www.lennart-marioneck.de
Tel.: 0176/50261900

Termine 2013

 

ADAC Masters Weekend

 

26.04.2013 - 28.04.2013 Motorsport Arena Oschersleben

 

10.05.2013 - 12.05.2013 Spa-Francorchamps (B)

 

07.06.2013 - 09.06.2013 Sachsenring

 

19.07.2013 - 21.07.2013 Nürburgring

 

09.08.2013 - 11.08.2013          Red Bull Ring (A)

 

30.08.2013 - 01.09.2013       Euro Speedway Lausitz

 

13.09.2013 - 15.09.2013 Slovakiaring (S)

 

27.09.2013 - 29.09.2013 Hockenheimring

Erfolgloses Wochenende für Marioneck auf der Ardennen-Achterbahn in Spa-Francorchamps

Das zweite Rennwochenende der ADAC GT-Masters fand auf dem berühmten Formel 1 Kurs von Spa-Francorchamps statt. Nicht nur die ADAC GT Masters war das erste Mal im belgischen Spa zu Gast, sondern auch der 24-jährige Bamberger war zuvor noch nie auf der sieben Kilometer langen Rennstrecke.

Am Freitag wartete die Rennstrecke noch mit trockenen Bedingungen auf. So konnten alle 54 Piloten die freien Trainings optimal nutzen um ein gutes Setup für das nachmittägliche Qualifying zu ermitteln. Während des ersten Qualifyings fuhr Marionecks Teamkollege Remo Lips den 24. Startplatz für das Samstagsrennen ein. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport kam im zweiten Qualifying auf den 19.Platz und landete damit nur eine zehntel Sekunde hinter dem ADAC GT Masters Sieger aus 2011, Dino Lunardi.

Quelle: Kasan
Quelle: Kasan

Zum Start des ersten Rennens konnte Remo Lips bereits in der ersten Kurve einige Positionen gut machen. Nach etwa 10 Minunten Renndistanz kam es zu einem Zwischenfall mit einem Konkurrenten und Remo Lips würde von der Strecke abgedrängt. Er musste durch die Wiese und anschließend mit stark verdrecktem Kühler an die Box. Der zusätzliche Stopp kostete dem Fahrerduo gut eine Minute und brachte somit schon einen uneinholbaren Rückstand.

Kurz vor der Öffnung des Boxengassenfensters fing es dann auch noch an zu regnen. Auf Slicks rettete sich Remo Lips zwei Runden später an die Boxengasse und Lennart Marioneck übernahm die Chevrolet Corvette Z06 GT3 R. Mit kalten Regenreifen und keinerlei Erfahrung bei nassen Streckenbedingungen ging es für den 24-jährigen in das Rennen. „In der Eau Rouge kam ich am Ausgang auf die weiße Linie und habe mich mit den kalten Regenreifen direkt gedreht. Bei diesem High-Speed Abflug mit knapp 200 km/h habe ich natürlich zusätzliche Zeit verloren und meine Reifen stark beschädigt. Danach ging es eigentlich nur noch darum, die Corvette ohne weitere Beschädigung ins Ziel zu bekommen.“, so fasste der Bamberger seinen ersten Renneinsatz auf dem anspruchsvollen Kurs in den Ardennen zusammen.

Quelle: Kasan
Quelle: Kasan

Am Sonntag spielte der Wettergott wieder eine entscheidende Rolle im Rennablauf zum zweiten Lauf am Circuit Spa-Francorchamps. Kurz vor Rennbeginn öffnete der Himmel seine Schleusen und es war klar, dass die meisten Fahrer auf Regenreifen in das Rennen starteten. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport kam beim Start gut weg und konnte sich in der ersten Kurve aus allen Duellen heraushalten. Er entschied sich für die Innenbahn und konnte bei der Hatz bis zur Eau Rouge bereits neun Plätze gut machen. Am Ausgang der besagten Kurve kam es zu einem folgenschweren Dreher eines Konkurrenten, der heftig mit einem Zweiten zusammenstieß. Die Folge der Kollision war eine lang andauernde Safetycar-Phase bei der der Bamberger auf dem neunten Platz im Klassement geführt wurde. „Schon in dieser Phase des Rennens zeichnete sich ab, dass unsere Regenreifen nicht richtig funktionierten. Vermutlich lagen wir mit dem Setup ziemlich daneben. Mit dem starken untersteuern, konnte ich meine gute Position nach dem Re-Start leider nicht verteidigen. Deshalb habe ich mich auf für einen frühen Boxenstopp entschieden.“

Beim Boxenstopp entschied sich das Team dann für die falsche Strategie und ging auf Slicks in die zweite Rennhälfte. Die Strecke trocknete jedoch nicht schnell genug ab, sodass sich das Risiko nicht bezahlt machte. Zu allem Überfluss bekam die Startnummer 17 auch noch eine Drive-Trough Strafe, nachdem Remo Lips mit den kalten Slicks auf feuchter Strecke über die weiße Linie der Boxenausfahrt rutschte.

„Alles in allem war es ein katastrophales Rennwochenende mit der falschen Strategie und unnötigen Fehlern. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und besonders an unserer Performance bei solch schwierigen Bedingungen arbeiten. Am Sachsenring werden wir dann wieder voll angreifen!“, so fasst der ADAC GT Masters Rookie sein zweites Rennwochenende in der Liga der Supersportwagen zusammen.

Lennart Marioneck startet in der ADAC GT Masters

Kurz vor Saisonstart ist es dem Bamberger Rennfahrer doch noch gelungen, einen Fahrerplatz im hart umkämpften ADAC GT Masters zu ergattern.

An den Start geht der 24-jährige im Team von Callaway Competition mit einer Chevrolet Corvette Z06 GT3 R. Nach einem Jahr in der ADAC Procar auf einem Ford Fiesta ist nun nicht nur der Hubraum, sondern auch die Leistung des Fahrzeugs von 180 PS auf 550 PS gestiegen.

 

Quelle: Kasan
Quelle: Kasan

Durch die kurzfristig zustande gekommene Zusammenarbeit war es für Marioneck nicht mehr möglich einen Test in seinem neuen Boliden zu absolvieren. So wurde er im wahrsten Sinne des Wortes ins kalte Wasser geworfen.

Bereits zum Qualifying bekam der 24-jährige die enorme Leistungsdichte der Profi-Piloten voll zu spüren. Durch seine Fahrereinstufung bei der FIA ist er nämlich höher eingestuft als sein deutlich erfahrenerer Teamkollege Remo Lips. Aus diesem Grund fährt der Bamberger bei den „Profis von den Profis“ nicht nur sein Qualifying sondern auch den Rennstart beim jeweils zweiten Lauf am Sonntag. Mit einer Zeit von 1:30,353 und einem Rückstand von knapp 2,8 sek auf den Vorjahresmeister Götz (P1), belegte Marioneck nur einen enttäuschenden 24. Platz.

„In meiner besten Runde war im Sektor 3 gelb. Deshalb musste ich meine Runde abbrechen. Jedoch glaube ich nicht, dass es für eine deutliche Verbesserung gereicht hätte. An meiner Qualifying-Performance muss ich noch ziemlich stark arbeiten.“ So bilanzierte Marioneck sein erstes Qualifying in der ADAC GT Masters.

Auch in seinem ersten Rennen standen die Vorzeichen weniger gut. Die Magdeburger Börde hielt für den Samstagslauf Regen bereit, gepaart mit deutlich gesunkenen Temperaturen. Zur Rennhalbzeit übernahm Marioneck die Corvette und fuhr gleichzeitig zum ersten Mal bei nassen Bedingungen. Im Gesamtklassement reichte es immerhin für einen 18.Platz und in der Amateurwertung für einen sehr guten zweiten Platz. So gelang es Marioneck, gemeinsam mit seinem Teamkollegen Remo Lips (CH) ein Podestplatz im ersten Rennen der Saison zu erzielen. „In diesem Rennen war es für mich das Wichtigste den tollen ersten Stint von meinem Teamkollegen ins Ziel zu retten. Es gab einige die ihr Rennen unfreiwillig im Kiesbett beendet hatten. Zu denen wollte ich mich am Ende nicht zählen.“, so die Bilanz des ADAC GT Masters Neulings.

 

Quelle: Kasan
Quelle: Kasan

Im Sonntagsrennen stand nun auch der erste Start für den Bamberger auf dem Plan. Mit guten Rundenzeiten und einigen Überholmanövern kämpfte sich Marioneck durch die erste Rennhälfte. Durch einen sehr guten Boxenstopp gelang es dem Corvette-Duo weitere Plätze gut zu machen und so kam Remo Lips auf Platz 19 auf die Strecke zurück. Dieser hatte dann mit stark abbauenden Reifen zu kämpfen und rettete die Corvette auf Platz 21 ins Ziel. In der Amateurwertung verpasste die Startnummer 17 das Podium nur knapp und belegte Rang vier.

Mit gemischten Gefühlen blickt Marioneck auf seine ersten Rennen in der ADAC GT Masters zurück: „Mit diesem Wochenende kann ich nicht wirklich zufrieden sein. Trotz des guten zweiten Platzes in der Amateurwertung liegt noch viel Arbeit vor uns. Wir als Fahrer müssen den Reifen noch besser verstehen und ihn optimal nutzen. Mit zunehmender Erfahrung werden wir uns den Punkterängen im Gesamtklassement sicher annähern. Ich hoffe, in Spa-Francorchamps kann ich das Potential unserer Corvette besser nutzen.“

 

Lennart Marioneck mit der ADAC Stiftung Sport zu Gast bei ZF Sachs Race Engineering

Vom 21.-22.2 war die ADAC Stiftung Sport erstmals bei ZF Sachs in Schweinfurt zu Gast. Passend zur bevorstehenden Saison trafen sich alle Automobilrennfahrer der Stiftung bei dem eigenständigen Tochterunternehmen, die sich um alle Motorsportbelange der ZF Sachs AG kümmern.

Nach einer kurzen Begrüßung und Firmenpräsentation durch den Geschäftsführer Norbert Odendahl wurden die Fahrer in zwei Gruppen aufgeteilt. In der ersten Gruppe wurden alle Themen zur Dämpfungstechnologie behandelt. Die zweite Gruppe bestand lediglich aus zwei Teilnehmern. Unter ihnen auch der 24-Jährige Bamberger. Denn bereits während eines Workshops mit der Deutschen Post Speed Academy im vergangenen Jahr wurde er in die Grundlagen der Dämpferabstimmung eingeweiht.

 

Diesmal stand für den Förderpiloten die Kupplung ganz im Vordergrund. Von dem zuständigen Spezialisten bei ZF Sachs Race Engineering wurde den beiden Rennfahrern nicht nur der richtige Umgang mit einer Rennsportkupplung erklärt, sondern auch die unterschiedlichen Ausführungen von Kupplungen vorgestellt. Die Bandbreite reichte dabei von den optimierten Serienkupplungen für den Performance-Bereich, bis hin zu winzigen, aus Karbon gefertigten Formel 1 Kupplungen. Als Anschauungsbeispiele standen den Nachwuchspiloten sowohl neue Kupplungen als auch durch Missbrauch beschädigte Reklamationsteile zur Verfügung.

„Durch die beschädigten Kupplungen die uns vorgeführt wurden, konnte ich nun auch meinen Kupplungsschaden am Red Bull Ring aus der letzten Saison besser nachvollziehen. Solche Schäden kann ich nun besser vorhersehen und während dem Fahren schon darauf reagieren.“, so fasst der ADAC Stiftung Sport Stipendiat den Workshop zusammen.

Nach der Mittagspause wurden beide Gruppen wieder zusammengeführt. Auf dem Plan stand nun der praktische Teil in den Werkstätten der ZF Sachs Race Engineering GmbH. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit einen Dämpfer für ein Porsche GT3 Cup Fahrzeug aufzubauen. Nach der Zusammensetzung der einzelnen Komponenten wurden die Dämpferkennlinien noch in einem Prüfstand kontrolliert.

 

„Auch bei meinem zweiten Besuch habe ich wieder einiges gelernt und mein technisches Verständnis nochmal verbessert. Vielen Dank an die Truppe von ZF Sachs Race Engineering, die uns von nun an das Ganze Jahr mit Rat und Tat zur Seite stehen werden“, so der Bamberger Nachwuchsrennfahrer.

Sportlicher Saisonstart im bayerischen Bad Endorf

Vom 10.- bis zum 13.01 fand für die ADAC Stiftung Sport Förderkandidaten wieder der alljährliche große Fitnessworkshop statt.

Neben den klassischen Testungen für Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und den physiotherapeutischen Untersuchungen standen noch eine Vielzahl weiterer Aktivitäten auf dem Plan.

So begann der Donnerstagabend bereits mit einem Medienreferat durch den Leiter der ADAC Sportpresse, Kay Langendorf. Gefolgt von einem Marketingvortrag vom Leiter des ADAC Sponsoring. Um den Fahrern auch die Perspektive der Industrie nahe zu bringen, fand sich zusätzlich noch der Geschäftsführer der ZF Race Engineering GmbH ein.

 

 

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der körperlichen Fitness. Alle anwesenden Fahrer wurden auf Herz und Nieren überprüft um weitere Trainingspotentiale aufzudecken. Ergänzt wurde der Freitag von einem Vortrag zur Ernährung im Leistungssport durch Dr. Christian Rochel und praktischen Medienübungen.

Der vorletzte Tag startete für Lennart Marioneck bereits sehr früh. Denn um Punkt 6.20 Uhr waren die Fahrer zu einer einstündigen Laufeinheit in Gruppen verabredet.

Zurück im Hotel standen nun noch 3 Workshops für den Vormittag auf dem Programm. Von der praktischen Trainingsplanung für das gesamte Jahr über die Ernährung in der Sportpraxis bis hin zum Mentalcoaching. Um wieder Kraft zu tanken und die anderen Fahrer besser kennen zu lernen, ging es am Nachmittag zum Teamevent „Abenteuer Bergwald“. Mehrere Teamspiele, Bogenschießen, Schatzsuche und Lagerfeuer mit Stockbrot hielten die Förderkandidaten aber nicht davon ab, über die eine oder andere Kurve im Rennkalender zu diskutieren.

Der kurze Finaltag hatte dann schon wieder einiges zu bieten. Von Funktionsgymnastik über Life-Kinetik bis hin zu einem Halswirbelsäulen-Workshop wurden den Kandidaten wieder Trainingsmöglichkeiten aufgezeigt um ihre körperliche und geistige Fitness weiter anzuheben.

„Wieder ein sehr gelungenes Wochenende. Etwas anstrengend, aber ich habe viel Neues gelernt, was ich direkt in meinen Trainingsplan übernehme. Dann kann ich mich noch besser auf die kommende Saison vorbereiten; die steht ja schon fast vor der Tür. Vielen Dank an die ADAC Stiftung Sport und das Team der Gesundheitswelt Bad Endorf für die tolle Betreuung!“, so fasste der 24-jährige Bamberger das Wochenende zusammen.

 

Marioneck testet eine Callaway Corvette GT3

Am Dienstag den 23.10.12 ging für den ADAC Stiftung Sport Piloten ein Traum in Erfüllung.

In Hockenheim durfte der 23-Jährige zum ersten mal hinter das Steuer eines aktuellen ADAC GT-Masters Rennboliden. Das Team von Callaway Competition um Ernst Woehr und Axel Watter von emotional engineering ermöglichten es dem Bamberger seine ersten Runden in der 600 PS Maschine zu drehen.

“Ein absolut unbeschreibliches Gefühl! Alles in diesem Auto passiert so viel schneller als alles was ich zuvor erlebt habe”, so Marioneck nach seinem ersten Rollout.

 

 

Fotograf: Hoffmann, Franz
Fotograf: Hoffmann, Franz

Während des Testtages konnte Marioneck auch von der Erfahrung eines Profis profitieren. Mit Diego Alessi war immerhin der Vize-Meister der vergangenen Saison beim Test dabei. Am Ende des Tages stand mit einer 1.42,6 auch eine passable Rundenzeit auf der Uhr.

„Vielen Dank an das Team von Callaway Competition, Axel Watter und Diego Alessi fuer das Vertrauen und die Unterstützung während des Tests! So konnte ich die Zeit im Auto optimal nutzen und einiges lernen. Ich hoffe jetzt schon bald wieder in einer GT3 Corvette zu sitzen.“

 

 

Lennart Marioneck ist überraschender Vizemeister der ADAC Procar

Mit einem Rückstand von 12 Punkten auf den Zweitplatzierten der Meisterschaft reiste der ADAC Stiftung Sport Pilot nach Hockenheim. Bei nur maximal 10 zu erreichenden Punkten pro Rennen schien dieser Rückstand aber kaum noch aufzuholen. Als Lennart in den ersten beiden Trainingseinheiten wieder mit Zündaussetzern zu kämpfen hatte, schien das Wochenende für Marioneck schon gelaufen. Die Truppe von Engstler bemühte sich durchgängig den Fehler zu finden und so tauschten sie schon am Freitag den gesamten Motor. Hierfür hat das Team Glatzel Racing einen Motor leihweise zur Verfügung gestellt. Doch auch im Qualifying bot sich das gleiche Bild. Lennart fuhr aus der Box raus und bog noch in der gleichen Runde wieder in die Box ein. Somit musste der ADAC Stiftung Sport Pilot im ersten Rennen von ganz hinten starten und war bis zum Rennstart noch nicht einmal über Start/Ziel gefahren.

Das Liqui Moly Team Engstler konnte den Fehler doch noch rechtzeitig zum Start des ersten Rennens beheben. Schon in der ersten Runde konnte der Rookie einige Positionen gewinnen. Durch die fehlenden Runden in Training und Qualifying war das Setup des Ford Fiestas noch nicht optimal. Dennoch kämpfte sich Lenny, wie er von seinen Mechanikern genannt wird, auf Platz 5 vor. In der Reparaturpause zwischen Rennen 1 und 2 passte das Team das Setup an.

Kurz vor dem Start des zweiten Rennens rechnete der Streckensprecher kurz durch: „Wenn Lennart Marioneck das Rennen gewinnt und seine beiden Konkurrenten, Ralf Glatzel und Nils Mierschke ausfallen, wäre der Bamberger Vizemeister. Aber das ist ein sehr unwahrscheinlicher Fall.“

 

Quelle: Kasan/ADAC Procar
Quelle: Kasan/ADAC Procar

Wenige Runden nach dem Start hatte Nils Mierschke, einer der Konkurrenten, tatsächlich Probleme mit seinem Fahrzeug und fiel weit zurück. Gleichzeitig kämpfte sich Lennart Marioneck mit sehenswerten Zweikämpfen an die zweite Position vor. Dort hatte er nur noch Andreas Rinke vor sich. Diesen überholte er mit einem spektakulären Manöver im Motodrom und lag somit an der Spitze. Freunde und Familie, welche das Rennen von der Tribüne in der Sachskurve beobachteten, konnten kaum fassen was sie da sahen. Als dann auch noch das Getriebe des Glatzel Ford Fiestas streikte und er ebenfalls ans Ende des Feldes zurückfiel, war die Sensation perfekt. Der Streckensprecher konnte es ebenfalls nicht glauben. Genau der Fall, den er noch 25 Minuten vorher als eigentlich unmöglich beschrieben hatte, war eingetreten: Lennart Marioneck wurde Vize-Meister in der ADAC Procar. Er ist in der Tabelle zwar Punktgleich mit Ralf Glatzel, hat aber 4 Siege eingefahren und somit eine bessere Bilanz als Glatzel.

Quelle: Kasan/ADAC Procar

Noch in der Auslaufrunde flossen bei dem 23-Jährigen ein paar Tränen der Erleichterung. Nach einer so durchwachsenen Saison und so einem schlechten Start in das Wochenende hätte er sich nie erträumen lassen, dass er den Vize-Titel noch gewinnt.

„Ich bin wirklich sprachlos! Eigentlich wollte ich einfach nur das zweite Rennen gewinnen und eine gute Show bieten. Das dann noch, nachdem ich keine Trainings und kein Qualifying gefahren bin, der Vize-Titel dazu kam ist wirklich atemberaubend.“, so der 23-jährige Bamberger.

 

Schadensbegrenzung am Nürburgring für Lennart Marioneck

Das Wochenende von Lennart Marioneck war wahrlich nicht das Beste.

 

Bereits im ersten freien Training waren schon kleine Probleme mit dem Fahrzeug abzusehen, hier hatte man noch reichlich Hoffnung diese beseitigen zu können. Die Probleme am Fahrzeug wurde nur leider nicht weniger. Ganz im Gegenteil: der Topspeed wurde immer geringer und die Ratlosigkeit beim Team Engstler Motorsport immer größer.

 

Quelle: Kasan/ADAC Procar
Quelle: Kasan/ADAC Procar

Im ersten Rennen, welches der Rookie von P7 startete, wurde er schon vor der ersten Kurve vom kompletten Feld überholt. Er konnte seinen Ford Fiesta gerade noch mit einem schadhaften Motor in die Box bringen. Dort versuchte das Team den Fehler zu finden und schaffte es den Motor wieder zum Laufen zu bekommen.

Quelle: Kasan/ADAC Procar

Das zweite Rennen startete der ADAC Stiftung Sport Pilot von ganz hinten und kämpfte sich mit sehenswerten Zweikämpfen auf Platz 5 vor. Zündaussetzer verhinderten jedoch den Anschluss zur Spitzengruppe. So sicherte sich der Bamberger immerhin noch 4 Punkte, die möglicherweise eine entscheidende Rolle im Kampf um Platz drei in der Gesamtwertung spielen könnten.

 

Das Team wird nun alles überprüfen um die Probleme am Auto für den Finallauf in Hockenheim zu beheben.

 

Als einzige erfreuliche Nachricht stellte sich der Gewinn des Carlo Awards für die herausragenden Leistungen am Eurospeedway Lausitz heraus. Überreicht wurde der Pokal von niemand geringeren als Maxim Martin, dem Sieger des Rennens der GT - Masters.

 

Gelungener Gaststart im ADAC Chevrolet Cup

Am vergangenen Freitag kam der ADAC Procar Pilot für einen Gaststart zurück in den ADAC Chevrolet Cup. Hier unterstützte er das Team Buchbinder Rent-a-car by MAO mit seinen Teamkolleginnen/-en Doreen Seidel und Freddie Hunt.

Nach einem guten freien Training ging der ADAC Stiftung Sport Fahrer für das Team in das Qualifying. Hier holte er die erste Pole-Position für das Auto mit der Startnummer 27 in dieser Saison.

Den Start fuhr nun Freddie Hunt der Sohn des Formel 1 Weltmeisters von 1976 James Hunt. Aufgrund eines nicht perfekten Startes fiel das Trio auf den 6. Rang zurück. Dank konstant guter Rundenzeiten war der Abstand zur Spitze aber nicht besonders groß.

Nach der ersten Rennstunde übergab Freddie das Auto an die einzige Dame des Teams. Doreen Seidel konnte während ihres Stints zwei Positionen gut machen jedoch verlor das Team viel Zeit auf den Führenden, da sie sich durchgängig im Zweikampf mit dem 4. Platzierten befand. Eine zusätzlich aufgebrummte Zeitstrafe von 30 Sekunden wegen „unfairer Fahrweise“ warf das Team noch weiter zurück.

Als nächster übernahm der Bamberger das Auto und konnte mit konstant guten Rundenzeiten bis auf die zweite Gesamtposition vorfahren. Mit einem Vorsprung von 45 Sekunden übergab er das Auto wieder an Freddie Hunt.

Bei diesem Fahrerwechsel war die Truppe allerdings etwas zu schnell und kassierte eine 30 Sekunden Strafe. Doch noch nicht genug der unnötig verlorenen Zeit. Freddie trat auch noch eine Drive-Trough-Penalty an die gar nicht ihm galt. So gingen weitere 56 Sekunden verloren. Trotzdem konnte das Trio dank guter Leistungen auf der Strecke den dritten Platz einfahren und somit auch den zweiten Platz in der Meisterschaft verteidigen. Als kleinen Bonus gab es auch noch die schnellste Rennrunde.

 

Doppelsieg für Lennart Marioneck – Doppelsieg für den Tierschutz!

Quelle: Kasan/ADAC Procar

Da der Eurospeedway in der Lausitz nicht gerade zu den Lieblingsstrecken des Bambergers zählt, hatte niemand im Team von Engstler Motorsport mit so einem erfolgreichen Wochenende gerechnet.

 

„Gerade hier freut mich dieser Doppelsieg besonders! Nicht zuletzt da ich in der Lausitz die Tierschutzorganisation PETA unterstützt habe“, so der 23-jährige.

Das Wochenende startete jedoch mit leichten Problemen. Im Training zeichnete sich ein Defekt an beiden Dämpfern der Vorderachse ab. Diese konnte das Team sehr schnell austauschen und zum Qualifying zeigte der Liqui Moly Team Engstler Fiesta wieder seine gewohnt starke Performance. Der ADAC Stiftung Sport Pilot fuhr mit 0,03 Sekunden Rückstand zur Pole die Startposition 2 ein.

Der führende Ford Fiesta von Nils Mierschke hatte bereits in Rennen 1 Startschwierigkeiten in der Einführungsrunde und so konnte sich Lennart Marioneck schon beim Start die Führung sichern.

Während des Rennens musste der ADAC Procar Rookie nicht nur mit ständigem Druck von hinten sondern auch mit schwierigen Wetterbedingungen, durch stellenweise Regenschauer, kämpfen „Es war ein extrem hartes Rennen. Ich musste die ganze Zeit am Limit fahren um die Konkurrenz hinter mir zu halten“.

 

Quelle: Kasan/ADAC Procar
Quelle: Kasan/ADAC Procar

Von der Pole Position gestartet verlor der Rookie am Start 2 Positionen. “Ich hatte zu viel Wheel-spin und hab dadurch enorm an Tempo verloren”. Bereits in der ersten Runde musste der Team Engstler Fiesta auch noch einen Treffer an der hinteren Stoßstange einstecken. Dieser beschädigte das Heck des Ford Fiestas und erschwerte den Positionskampf. Trotz dessen konnte Lennart an dem Tabellenersten Guido Thierfelder heranfahren und ihn in Runde 4 überholen. Durch einen Reifenschaden des Führenden fuhr Lennart Marioneck seinem Doppelsieg am Lausitzring entgegen.

„Leichte Zündaussetzer haben mich am Ende des Rennens nochmal richtig ins Schwitzen gebracht. Der zweitplatzierte konnte nochmal etwas näher kommen, aber es hat zum Glück gereicht den Sieg einzufahren“, so der überglückliche Sieger des Rennens.

Marioneck startet nicht nur für Punkte sondern auch für den Tierschutz

Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit; die ADAC Procar geht in die nächste Runde. Der Eurospeedway in der Lausitz ist diesmal der Schauplatz der Läufe 11 und 12 im Rahmen der ADAC GT Masters.

Der ADAC Stiftung Sport Fahrer will an diesem Wochenende auch abseits der Rennstrecke ein Zeichen setzten. Den Liqui Moly Team Engstler Fiesta ziert während der Veranstaltung das Logo der Tierschutz-Organisation PETA.

„Aufmerksam geworden bin ich auf PETA durch meine Freundin, die schon einige Kampagnen der Organisation unterstützt hat. Außerdem habe ich seit einem halben Jahr selbst eine Katze und beschäftige mich seitdem viel mit dem Thema“, so der ADAC Procar Rookie.

Durch seine Aktion beim Rennen am Eurospeedway möchte Lennart Marioneck auch andere Menschen aufmerksam machen und PETA beim Tierschutz zu unterstützen.

Besonders am Herzen liegt dem 23-jährigen die Abschaffung von Tierversuchen. „In der Nähe von Berlin, also gar nicht weit vom Rennort, soll ein neues Tierversuchszentrum entstehen. Für mich ist das unbegreiflich, wie so etwas in einem so fortgeschrittenen Land wie Deutschland überhaupt möglich ist!“

Schwieriges Wochenende für Marioneck im österreichischen Spielberg

Trotz Stippvisite bei der Bullen-Statue, dem Wahrzeichen des Red Bull Rings, blieb der erhoffte Erfolg für Lennart Marioneck an diesem Wochenende aus. Schon im Training zeichnete sich ab, dass es für den ADAC Stiftung Sport Pilot ein schwieriges Wochenende werden sollte. Hier fuhr er über 1 Sekunde langsamer als die Spitze. Ein Grund ist sicher das Zusatzgewicht von 25 kg, welches Marioneck für den Erfolg in Oschersleben in seinem Rennwagen platzieren musste.

Trotz eines deutlich geringeren Rückstands von nur noch sechs Zehntel, reichte es im Qualifying nur für Rang 5. Hierbei ärgerte sich Marioneck ganz besonders, da er seine Sektorbestzeiten nicht in einer Runde vereinen konnte und so wertvolle Plätze verlor.

Zum Warm-up am Sonntagmorgen sorgte der Ford Fiesta des ADAC Procar Rookie noch für eine Schrecksekunde. Fünf Minuten vor Schluss versagte die Benzinpumpe und der Bamberger rollte auf der Start-Ziel Geraden aus.

 

Quelle: Kasan/ADAC Procar
Quelle: Kasan/ADAC Procar

In Rennen 1 konnte Marioneck bereits am Start eine Position gewinnen. Danach war er lange dicht an der Spitzengruppe, konnte aber nicht überholen und fuhr somit den vierten Platz ins Ziel.

Somit ging es für Marioneck im zweiten Rennen vom vierten Startplatz ins Rennen, wobei er bereits in der ersten Kurve seinen Platz hart verteidigen musste. Auch in diesem Rennen hatte sich an der Aussicht des Rookies nach vorne nichts geändert, denn es war wieder das Heck des schwarzen Glatzel Racing Ford Fiestas was er vor sich her scheuchte. Marioneck war zwar in zwei von drei Sektoren schneller, konnte aber keinen entscheidenden Angriff setzen. In der sechsten Runde musste Marioneck den Kampf um die dritte Position aufgeben da sein Ausrücklager den Geist aufgab. Ohne Vortrieb rollte der Stiftungsfahrer in die Box. Leider war der Schaden während des Rennens nicht reparabel und der ADAC Stiftung Sport Pilot musste sein Rennen aufgeben.

 

Mit nur 5 Punkten aus 2 Rennen blieb Marioneck der Angriff auf die Top-3 der Meisterschaft verwehrt. Bereits in zwei Wochen will der Bamberger aber einen erneuten Angriff am Eurospeedway Lausitz starten.

 

Quelle: Kasan/ADAC Procar
Quelle: Kasan/ADAC Procar

Lennart Marioneck: „Ein wirklich hartes Wochenende für uns. Nach bereits nicht so guten Trainings konnten wir zum Sonntag einiges an Speed zulegen. In Rennen 1 konnte ich nach einer mäßigen Qualifikation einen Platz von P5 auf P4 vorfahren. Im zweiten Rennen ist mir dann auch noch im Kampf um Platz 3 das Ausrücklager kaputt gegangen. Immerhin konnte ich mit den 5 Punkten meinen 4 Platz in der Meisterschaft sichern.“

Marioneck beim Workshop zur ZF-SACHS Fahrwerkstechnologie im Motorsport

Dank eines Austausch-Programmes der ADAC Stiftung Sport mit der Deutschen Post Speed Academy konnte Lennart Marioneck bei einem 2-tägigen Seminar bei ZF Sachs Race-Engineering teilnehmen.

Los ging es für den Bamberger am 23. Juli in Schweinfurt. Nicht wie erwartet mit Fahrwerkskomponenten sondern auf einem Bogenschießplatz. Für die meisten geförderten Fahrer eine gänzlich neue Sportart. So auch für Lennart Marioneck, der zum ersten Mal einen Sportbogen in die Hand bekam. Nach einigen Probeschüssen auf Zielscheiben und Luftballons ging es in den „Wettkampf“. Jeder Teilnehmer erhielt 6 Pfeile um mit Schüssen auf die Zielscheibe eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Marioneck schaffte mit 48 Punkten den Gleichstand zum derzeit Führenden herzustellen. So ging es zwischen den beiden Rennfahrern ins Stechen. Mit einer 9 konnte der ADAC Stiftung Sport Geförderte einen Wert vorlegen der nicht mehr zu schlagen war.

Bei einem gemütlichen Abendessen mit Mitarbeitern von ZF Sachs ging der erste Tag auch schon zu Ende.

 

 

Zu Beginn des zweiten Tages stand eine kurze Vorstellung des Unternehmens durch den Geschäftsführer Norbert Odendahl auf dem Programm. Direkt gefolgt von einer Besichtigung der Halle der ZF Race-Engineering GmbH. „Besonders haben mich die großen Unterschiede der einzelnen Dämpfer beeindruckt. So hat ein F1 Dämpfer mit ca. 10 cm und nur 300 g doch einen ganz anderen Aufbau als ein WRC Dämpfer mit fast 1m Länge und mehreren kg.“, so der 23-jährige. Nach einer kurzen Präsentation zu den Grundlagen der Dämpfer ging es auch schon in die Mittagpause.

Für den Nachmittag stand neben einer Besichtigung der Fertigungshallen von ZF Sachs auch ein gemeinsamer Zusammenbau eines Dämpfers auf dem Plan. Hier lernten die Kandidaten die einzelnen Komponenten näher kennen. Auch der jeweilige Verstellbereich in Zug- und Druckstufe sowie im High- und Lowspeed wurden verdeutlicht.

 

 

Eine weitere Präsentation mit Tipps zur Fahrwerkabstimmung rundete den zweiten Tag der Veranstaltung ab. Lennart Marioneck: „Die Tipps zur Fahrwerksabstimmung sind sicher sehr hilfreich für die Zukunft. Am Red Bull Ring werde ich es gleich mal ausprobieren.“

Nach einer kurzen Abschlussbesprechung und der Zeugnisvergabe traten alle Kandidaten wieder die Heimreise an.

„Vielen Dank an die ADAC Stiftung Sport und die Deutsche Post Speed Academy, die mir die Teilnahme an so einem interessanten Workshop ermöglicht haben. Ich bin sicher, dass ich einiges des Erlernten auch in Zukunft auf der Strecke anwenden kann. Dies wird mir sicher helfen mein Auto noch besser zu verstehen.“

 

Marioneck fährt zum ersten Sieg in der ADAC Procar

Beim Großen Preis der Stadt Magdeburg fuhr die ADAC Procar nicht wie gewohnt im Rahmenprogramm der ADAC GT Masters, sondern stand an diesem Wochenende selbst im Mittelpunkt.

Für Lennart Marioneck begann schon das erste freie Training sehr vielversprechend. Hier sicherte er sich die schnellste Rundenzeit. Nach einigen Setup-Verbesserungen konnte Lennart Marioneck mit seinem Team das Auto noch optimieren und so auch im Qualifying überzeugen. Der ADAC Stiftung Sport Geförderte verpasste die Pole Position um weniger als 5 Hundertstel.

 

Quelle: Kasan/ADAC Procar
Quelle: Kasan/ADAC Procar
Quelle: Kasan/ADAC Procar

Den fliegenden Start im ersten Rennen meisterte der Bamberger erfolgreich und konnte schon am Ende der Start-Ziel-Geraden am Führenden vorbeigehen. Nach nur einer weiteren Runde ereignete sich ein schwerer Unfall und somit übernahm das Safety Car für 3 Runden die Führung. Nach dem Re-Start konnte Marioneck seine Führung behaupten und fuhr somit seinen ersten hart umkämpften Sieg in der ADAC Procar ein.

Viel Zeit zur Freude blieb dem Rookie allerdings nicht, denn nur 15 Minuten später startete das zweite Rennen mit Marioneck auf der Pole Position der Division 2.

Schon in der Startaufstellung fing es leicht an zu tröpfeln und jeder blickte kritisch gen Himmel ob der Regen stärker werden würde. Nachdem die Ampel auf Grün umsprang, verschaltete sich der 23-Jährgige und verlor somit wichtige Meter bei der Hatz zur ersten Kurve und musste die Führung an Guido Thierfelder abgeben. Diese lies sich der Tabellenführer auch bis zum Ende trotz großen Druckes von Marioneck nicht mehr nehmen. Mit dem 2.Platz im zweiten Rennen konnte der Rookie insgesamt 18 Zähler für die Meisterschaft sammeln. Das gute Ergebnis hat für Marioneck aber auch eine Schattenseite. So muss er in Spielberg zum 9. und 10. Lauf der ADAC Procar 25 kg Platzierungsgewichte im Fahrzeug verstauen. Gerade auf der Berg und Tal Bahn des Red Bull Rings wird dies Marioneck alles abverlangen.

Quelle: Kasan/ADAC Procar
Quelle: Kasan/ADAC Procar

Lennart Marioneck: „Ein echt gelungenes Wochenende für uns. Gerade hier in Oschersleben hätte ich am wenigstens mit einem Sieg gerechnet. Mit P1 im ersten und P2 im zweiten Rennen haben wir sehr wichtige Punkte geholt. Ich bin überglücklich! Ein riesen Dank an das gesamte Team für ein wirklich schnelles Auto.“

 

Teamchef Andreas Klinge: „Durch die konstante Weiterarbeit am Fahrzeug und einer tollen fahrerischen Leistung konnten wir im Qualifying bereits einen guten 2. Platz erzielen. Richtig belohnt wurde die Arbeit dann mit einem 1. und einem 2. Platz in den beiden Rennen. Ein tolles Wochenende!“

 

Ischgl Kart Trophy 2012

Bisher ist Lennart Marioneck noch nicht auf Idee gekommen im Sommer nach Ischgl zu fahren. Was will er schließlich in einem Wintersport-Ort ohne Schnee und sein Snowboard? Doch vom 28.06. bis 01.07.2012 gab es sogar noch etwas Besseres als Snowboarden – die Ischgl Kart Trophy. Hierbei durfte der 23-jährige das Team HTC unterstützen und auf dem Stadtkurs um die beste Platzierung kämpfen. Insgesamt 30 Teams mit unterschiedlicher Besetzung sind an den Start gegangen um am Ende die begehrten Pokale in der Hand zu halten. Das Feld reichte von Voll-Profis wie Formel 1-Fahrer Adrian Sutil, Christian Abt und Volker Strycek, bis hin zu Mediensternchen wie den Geissens, Fernanda Brandao, Mitglied der Bloodhound Gang Evil Jared oder auch Surflegende Björn Dunkerbeck.

Die Teams wurden in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt und kämpften in sechs Short-Distance Races und drei Long-Distance Races um den Gruppensieg. Dabei konnte der ADAC Stiftung Sport Geförderte das HTC-Kart beim Qualifying am Freitag leider nur auf Startplatz zwei positionieren. Beim Zeittraining am Samstag hat es dann aber auch für die Pole Position gereicht. Am Ende konnten das Team Platz 5 für sich behaupten. Allerdings war weniger das Endergebnis als vielmehr der Spaß an diesem Wochenende im Vordergrund. Und da hat das Team HTC eindeutig die Nase vorn!

 

Lennart Marioneck: "Ein großes Dankeschön an das beste Team von HTC, dass mir die Möglichkeit gegeben hat zu fahren und natürlich auch an die sportPRO AG für ein tolles Wochenende in Ischgl!"

 

Sport1 Zusammenfassung der ADAC Procar vom Sachsenring

Durchwachsenes Wochenende für den Rookie Lennart Marioneck am Sachsenring

Nach dem erfolgreichen Rennen in Zandvoort reiste Marioneck mit grosser Erwartung zum Traditionskurs nach Hohnstein-Ernstthal.

 

Nach dem ersten Training wurde allerdings schon klar, dass ein hartes Wochenende für das gesamte Team bevor stand. Die anspruchsvolle Strecke

verlangt dem Fahrer und dem Auto alles ab. Lennart hatte bereits zum 1. Freien Training mit starkem untersteuern zu kämpfen. Hinzu kam, dass der ADAC Stiftung Sport Pilot im Qualifying seine Sektorbestzeiten nicht in einer Runde vereinen konnte und platzierte sich somit auf Position 6 für das erste Rennen.

Am Abend stand zur Abwechslung mal Fussball auf dem Programm. Der Sachsenring richtete eine Public Viewing Tribüne ein, auf der das EM Spiel Deutschland - Portugal gezeigt wurde.

 

Quelle: Kasan; ADAC Procar
Quelle: Kasan; ADAC Procar

 

Nach einem vielversprechenden Warm-Up, ging das ganze Liqui Moly Team Enstler mit großen Erwartungen in das erste Rennen. Leider konnte Marioneck den Speed des Warm-Up's nicht mehr gehen und hatte erneut mit starkem Untersteuern zu kämpfen. Nach einem 6. Platz im ersten Rennen folgte die 15-minütige Reparaturpause. Hier konnte jedoch wenig am Fahrzeug des 23-jährigen verbessert werden und so kämpfte sich Lennart von Startplatz 6 durchs zweite Rennen. Durch den Ausfall eines vor ihm liegenden Fahrzeugs sah Lennart als Fünfter die schwarz weiss karierte Flagge.

 

Weder die deutsche Nationalelf, noch Lennart Marioneck konnten an diesem Wochenende mit guten Leistungen glänzen. Trotzdem hat er 7 Punkte gesammelt und bleibt zweiter in der Rookie-Wertung.

 

 

Lennart Marioneck: „Ein wirklich schweres Wochenende für unser Team. Wir haben viel am Auto verbessert und dennoch hat es am Ende nicht für eine Top- Platzierung gereicht. Mit P6 im ersten und P5 im zweiten Rennen konnten wir aber trotzdem wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln.“

 

Teamchef Andreas Klinge: „Es ist schade, dass trotz der harten Arbeit, die von allen im Team geleistet wurde und den kontinuierlichen Verbesserungen über das gesamte Wochenende, nicht mehr als ein 5. Und 6. Platz in der Division 2 herausgekommen ist. Dennoch werden uns die Erfahrungen vom Wochenende helfen, uns weiterhin zu verbessern und gemeinsam am Erfolg zu arbeiten.“

 

Zweifaches Podium im holländischen Dünen-Circuit

Lufttemperatur: 10 Grad (immerhin doppelt so warm wie beim Rennen in Oschersleben) Wassertemperatur der Nordsee: 9 Grad. Eigentlich bedeutungslos, wenn nicht Marioneck vor dem Wochenende in seinem jugendlichen Leichtsinn gesagt hätte, dass er bei einem Sieg nackt im Meer baden gehen würde.


Quelle: ADAC Procar, Burkhard Kasan
Quelle: ADAC Procar, Burkhard Kasan

Schon im Training zeigte der ADAC Stiftung Sport Pilot auf der fahrerisch anspruchsvollen Strecke sein Können. Der Erfolg sollte auch am Samstag beim Qualifying anhalten und so holte Marioneck völlig überraschend die Pole Position in der Division 2. Von ganz vorne gestartet, konnte er seine Führung leider nicht lange behaupten. Gegen Thierfelder im deutlich überlegenen Peugeot hatte Marioneck keine Chance. Und so beendete er das erste Rennen auf einem guten 2. Platz. Die 20-minütige Pause zwischen den beiden Rennen konnte das Liqui Moly Team Engstler zum Reifenwechsel und kurzem Check nutzen. Danach startete Lennart von P2 in das zweite Rennen. Den Anschluss zum führenden konnte er bis zum Schluss halten, kam jedoch nicht vorbei und beendete das Rennen erneut auf der zweiten Position. Somit konnte der Bamberger wichtige 16 Punkte für die Meisterschaft erzielen und rutschte somit im Gesamtklassement auf Rang 4. Aus dem Bad in der kühlen Nordsee wurde somit leider nichts, aber bereits zum nächsten Rennen am Sachsenring will Marioneck erneut um den Sieg kämpfen.

 

Quelle: ADAC Procar, Burkhard Kasan
Quelle: ADAC Procar, Burkhard Kasan

Teamchef Andreas Klinge: "Ich bin mit dem Wochenende sehr zufrieden. Wir konnten in den vergangenen Wochen die technischen Probleme, die uns in Oschersleben geplagt haben, aussortieren und uns gemeinsam voll auf das Setup und die Strategie konzentrieren. Das hat Lennart perfekt umgesetzt und mit der Pole Position und zwei zweiten Plätzen im Rennen nach sehr starker fahrerischer Leistung belohnt. Ich danke Lennart für dieses exzellente Ergebnis und unseren Jungs für ihren unermüdlichen Einsatz ohne den dieser Erfolg nicht möglich wäre.“

 

Quelle: ADAC Procar, Burkhard Kasan

 

Lennart Marioneck: "Ich bin glücklich, dass alles so gut geklappt hat. Nach der Pole Position konnte ich zwar leider nicht gewinnen, aber wir haben wichtige Punkte gesammelt. Alle im Team haben einen super Job gemacht. Ich freue mich schon jetzt auf den Sachsenring!"

 

Marioneck beim PR-Seminar der Deutschen Post Speed Academy

Dank eines Austausch-Programmes der ADAC Stiftung Sport mit der Deutschen Post Speed Academy konnte Lennart Marioneck bei einem 2-tägigen PR-Seminar teilnehmen.

Los ging es für den Bamberger am 16.4.2012 in dem Deutschen Post Tower in Bonn. Hier trafen sich alle Teilnehmer mit der Agentur IK-Media GmbH, deren Geschäftsführer Oliver Schielein die Förderkandidaten in Sachen Public Relations und Social Media auf die Saison vorbereitete. “Nur wer frühzeitig in den Medien präsent ist, wird auf Dauer im Rennsport weiterkommen. Und hierfür muss man als Nachwuchsfahrer schon selbst etwas tun.“, so Oliver Schielein.

 

 

Im Anschluss gab es für alle Teilnehmer eine Führung durch den Hauptsitz der Deutschen Post, gefolgt von einer Besichtigung des Postzentrums für die Region Köln. Hier durchlaufen täglich ca. 350.000 Briefe die Maschinerie in der sie gestempelt und sortiert werden, um am nächsten Tag ihren Empfängern Freude zu bereiten.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Fitness der Förderkandidaten. Hierbei erörterte der Fitness- und Mentalexperte der Speed Academy Gernot Emberger Schwächen der Fahrer und gab Tipps für die weitere Verbesserung der Trainingsmethoden. Zum Ende des Seminars wurde der aktuelle Fitnesszustand jedes Fahrers bestimmt, welchen Marioneck als Zweitbester absolvierte. Hierzu wurde ein Laufparcours in der Nähe des Post Towers abgesteckt, wo alle Kandidaten einen Cooper Test absolvieren mussten. Hierbei zählt die in 12 Minuten zurückgelegte Strecke.

Lennart Marioneck: “Zwei wirklich lehrreiche und interessante Tage. Besonders bei dem PR-Seminar mit IK-Media habe ich einige Tipps und Tricks mitnehmen können, die mir sicher in meiner Laufbahn weiterhelfen können. Aber auch die Besichtigung des Briefzentrums hat mich sehr beeindruckt. Mein Dank gilt besonders der Deutschen Post Speed Academy, aber auch Gernot Emberger, der mir wieder neue Trainingsmethoden mit auf den Weg gegeben hat.“

 

 

Ein Rennwochenende zum vergessen!

 

Lennart Marioneck startete mit großer Vorfreude ins erste Rennwochenende im kalten Oschersleben. Leider währte diese nicht allzu lang, da bereits zum ersten freien Training technische Probleme die Fahrt auf die Strecke verhinderten. Zum zweiten freien Training konnte Marioneck das erste Mal mit seinem neuen Ford Fiesta 1.6 16V auf die Rennstrecke. Durch sehr starken Scheibenbeschlag wurde diese Trainingseinheit schnell wieder unterbrochen und der ADAC Stiftung Sport Fahrer musste das Training vorzeitig beenden. Die Probleme nahmen auch zum Qualifying nicht ab; diesmal verklemmte sich das Gaspedal im Bodenblech. Dabei verlor der Fahrer von Engstler Motorsport wichtige Minuten im entscheidenden Zeittraining. Am Ende reichte es noch für Startplatz 5 in der Division-2 Wertung. Das gesamte Team arbeitete hart um alle Fehler am Fahrzeug abzustellen und auch Lennart Marioneck konnte wieder Hoffnung schöpfen.

 

 

Diese wurde sehr schnell wieder zerstört. Nach einem nicht ganz gelungenen Start viel der ADAC Procar Rookie auf Platz 7 zurück, konnte sich aber mit guten Rundenzeiten schnell auf Platz 5 vorkämpfen. Im Duell mit dem 4. Platzierten tauchten plötzlich Getriebeprobleme auf, welche es verhinderten den Anschluss zur Spitze zu halten. Zu diesem Zeitpunkt fuhr Lennart die zweitschnellste Rundenzeit. Am Ende reichte es für Platz 6 und somit für 3 Punkte.  Dadurch ergab sich Starplatz 6 für das 2. Rennen. Während der kurzen Reparaturpause gelang es leider nicht die Getriebeprobleme zu beheben. Auf Platz 6 liegend wurden die Hoffnungen aller, auf ein paar Punkte, enttäuscht. Der Keilriemen des Ford Fiestas riss bereits nach 4 Runden und Marioneck musste das Rennfahrzeug mit erhöhter Motortemperatur abstellen.

 

Quelle: ADAC Procar, Burkhard Kasan
Quelle: ADAC Procar, Burkhard Kasan

 

Lennart Marioneck: “Alles in allem war es ein enttäuschendes Wochenende mit zahlreichen Problemen. Jedoch werden wir die Zeit bis zum nächsten Rennen in Zandvoort nutzen und dort erneut angreifen.“

 

ADAC Stiftung Sport Fitnesscamp Bad Endorf

Vom 16.2 bis zum 19.2.2012 fanden sich alle geförderten Fahrer der ADAC Stiftung Sport zu einem viertägigen Seminar im bayerischen Bad Endorf ein.

 

Bereits vor der offiziellen Begrüßung fand für Lennart Marioneck ein Rumpfstabilitäts-Test statt. Neben Untersuchungen wie einem Halswirbelsäulen-Screening, einem Laktatstufentest und einem Orthopädischen Check konnten sich die Fahrer und deren Begleitpersonen bei Referaten über Medien, Marketing, Coaching für Leistungssportler, Ernährung und Antidoping informieren.

 

Teamfoto
Teamfoto

 

Natürlich sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen und so standen eine Bergwanderung, eine Ski-Langlauftour, Life Kinetik und koordinative Spiele wie Fussballtennis auf dem Programm. Dies steigerte zudem die Gruppenzusammenarbeit und lockerte die Atmosphäre auf.

 

Lennart Marioneck: "Die Veranstaltung war insgesamt sehr lehr- und abwechslungsreich. Ich konnte viel über alternative Trainingsmethoden und deren Umsetzung lernen. Darüberhinaus wurden den Fahrern auch weitere wichtige Themen für erfolgreichen Motorsport vermittelt. Vielen Dank nochmal an das Team des Zentrums für Leistungsdiagnostik in Bad Endorf und an die ADAC Stiftung Sport, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben."

 

Fahrervorstellung Essen Motorshow

Klicke auf das Bild um das Video anzuschauen

 

 

Neues Video zur ADAC Stiftung Sport Tourenwagenförderung auf Racing TV mit einem kurzen Interview von Lennart Marioneck.

 

JA! Es hat geklappt...

Lennart Marioneck ist nun für das Jahr 2012 einer von zwei geförderten Kandidaten im Bereich Tourenwagen. So überraschend der erfreuliche Anruf kam, so schnell ging es auch gleich mit dem ersten Termin los.

Treffpunkt war das Zentrum für Sport- und Rehabilitationsdiagnostik. Hier wurden alle 29 Förderkandidaten der ADAC Stiftung Sport für das Jahr 2012 einem Leistungstest unterzogen.

 

Gruppenbild Sporttest
Gruppenbild Sporttest

 

Neben einem Laktatstufentest standen noch Maximalkraft, Physiotherapie und ein Halswirbelscreening auf dem Plan. Dazu war es auch die erste Möglichkeit für Lennart alle Förderkandidaten ein wenig kennenzulernen.

Einige Tage später, am 25.11, stand bereits die offizielle Vorstellung des Förderkaders für 2012 bei der Essen Motorshow auf dem Plan. So trafen sich einige Mitglieder aus dem Stiftungsrat und alle Fahrer zu einer kurzen Vorstellung. Im Anschluss an diesen Pressetermin kamen alle im geschlossenen Bereich des ADAC zusammen. Neben Fingerfood und Getränken gab es angeregte Gespräche über die kommende Saison.

 

Gruppenbild Essen Motorshow
Gruppenbild Essen Motorshow

 

Lennart Marioneck: "Für mich waren die ersten Termine schon sehr aufregend und lehrreich. Die Vorfreude auf die nächste Saison in der ADAC Procar ist jetzt schon ungebremst."

In den kommenden Wochen werden wohl die Gespräche mit dem Teams und Sponsoren noch weitergehen um optimale Voraussetzungen für 2012 zu schaffen.

 

Lennart Marioneck mit Julia Trampert und Hans-Joachim "Striezel" Stuck
Lennart Marioneck mit Julia Trampert und Hans-Joachim "Striezel" Stuck